5,0Mio zu 6,9Mio – ziemlich laut hier!

Erstmal ein riesiges DANKESCHOEN fuer die zahlreichen und witzigen Kommentare – wir freuen uns schon jedesmal, wenn wir ins Internet kommen, auch was von euch lesen zu koennen! : ) 

also gut, Massage war leider nicht – sieht alles ein bisschen wie “Massage” aus – ausserdem wussten wir nicht, ob Frieda auch mit rein darf!? Stattdessen gabs dann Friseur fuer Michi…  Hier mal ein erster Eindruck:

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Schnitt war mehr Rasur, und hinten gabs dann leider ne scharfe Kante, aber gut, hab ja noch sechs Wochen, bis ich wieder jemanden treffe, der mich kennt! : )

Als wir es gestern dann geschafft haben, frueh aufzustehen, gabs dann doch noch floating markets fuer uns. Und obwohl wir vorher viel hin und her ueberlegt und ne Menge gehandelt haben, hat sich die Investition von 10$ fuer uns beide 4h mit privat Gondoliere doch gelohnt. Nach ca. einstuendiger Fahrt auf dem Mekong sind wir nach Cai Rang gekommen. Hier treffen sich jeden Tag etwa 2 Mio kleine Boote, die ihre Waren feil bieten. Das lustige ist, dass es genauso ein Gerangel ist, wie in einer echten Markthalle, nur deutlich unuebersichtlicher - zur Orientierung haben alle Haendlerboote lange Bambusstangen am Boot, an deren Ende die Frucht angebunden ist, die sie verkaufen. Wir gehen davon aus, dass sie lieber Naturalien verwenden, weil die Meisten die geschriebenen Schilder eh nicht lesen koennten!? 

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Danach sind wir auf einem der vielen Seitenarme des Mekong wieder zurueck gefahren. Das war so idyllisch und sonnig warm, dass wir ganz touri-style die Hosen hochgekrempelt haben und uns in der Sonne gut durchgaren liessen. Ergebnis: Meine Fuesse krebsrot und SAUmaessig schmerzhaft und Friedas Beine bis Mitte Oberschenkel etwa die selbe Beschaffenheit… ganz typisch, kaum ein bisschen Sonne erblickt, und schon den fetzen Sonnenbrand nach Hause gebracht….  :)

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Umso stolzer sind wir auf unsere Weiterfahrt: absolut un-touri-maessig sind wir in CanTho zur public busstation marschiert und haben uns einen ganz richtig regulaeren Fahrschein zum ganz regulaeren Preis gekauft (2,7$ p.P.) Nach 5h Fahrt und unserem ersten asiatischen Stau haben wir uns aus lauter Uebermut gleich in den naechsten oeffentlichen Bus gestuerzt – diesmal in die Innenstadt nach Saigon. Das ist nicht ganz so einfach, da hier kein Mensch Englisch spricht (boese Besatzungsmacht?) und wir auch nicht so ganz richtig willkommen sind hier – nach drei Anlaeufen und einem extra Ticket fuer unsere Rucksaecke sind wir doch noch in der Innenstadt Saigons aufgeschlagen.

Hier haben wir nun ein schoenes Gaestezimmer in einem verwinkeltem Privathaushalt in einer winzigen Seitengasse fuer unschlagbare 7$ die Nacht bekommen – TOP!

Man merkt, dass wir wieder in einer Grossstadt, nein in einer Metropole angekommen sind: 5Mio Motorraeder auf 6,9Mio Bevoelkerung, gefaehrliche Strassenueberquerungen, gefaelschte Rolex an jeder Ecke, kaum noch Schlafanzug-Traeger, italienische Restaurants,… 

Heute war mal Ruhetag, wir haben genug getan! ; )  Dafuer gabs lecker Essen, HarryPotter, Paul Cleave und zum Tagesausklang noch 5km Fussmarsch durch die Stadt mit Regierungsgebaeuden, NotreDame de Saigon, Saigon River und die unermuedliche Suche nach einem “nicht rosa” Massagesalon… *g*

Verspannte und geroetete Gruesse,

Michi und Friedi

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