endlich – die Insel!

So, nun haben wir’s wirklich geschafft!

Nach unserem letzten Bericht haben wir uns erstmal eine kurze Auszeit gegoennt und “nur” einen Tempel (of Literature) in Hanoi angeschaut, bevor’s dann am naechsten Tag wieder auf einen Ausflug ging: Diesmal die sogenannte “trockene” Halongbucht Tam Coc (Drei Hoehlen). Erstmal gab’s allerdings einen kurzen “Umweg” ueber Hoa Lu, die ehemalige Kaiserstadt (so in etwa 10.Jh.), wo wir auch zwei Tempel zu Ehren von Kaiser und Kaiserin und deren zahlreichen Kinder… bewundern durften. Langsam reicht’s echt mit Tempeln – so schoen und fremd diese Kultur auch ist, so gleich wirken doch alle “Anbetungsbauwerke”.

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Dann aber das Highlight der Tour (abgesehen vom inbegriffenen Mittagessen): Eine romantische Bootsfahrt zu und durch die Drei Hoehlen von Tam Coc. Sehr romantisch vor allem, weil wir bloss zu zweit auf einem Boot waren (und die zwei Paddelfrauen und deren Ramschverkaufstruhe) und eingeschlossen von etwa 13 anderen Touristenbooten im strahlenden Sonnenschein auf dem kleinen Fluss zwischen Reisfeldern entlangschipperten… sooo schoen!

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Naja, kaum hatten wir die letzte Hoehle erreicht…

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…wurde ratzfatz umgedreht und zurueckgerudert – natuerlich mit kurzem Zwischenstopp bei der Schwester der Paddlerin zum Obst-, Gemuese-, Getraenke- und Ramschverkauf… wie Kaffeefahrt nur in Vietnam! Nach einem halbherzigen Versuch, uns auch die eigenen, bestickten Tischdecken anzudrehen, ging’s in Ruhe zurueck zum Bus und dann auch schon wieder heim – so schnell kann ein ganzer Tag vergehen, wenn man nur lang genug Bus faehrt (2h hin, 2h zurueck…)!

Am naechsten Morgen goennten wir uns ein Taxi zur Bushaltestelle, um dann von dort aus weiter zum Flughafen zu kommen. Wie Flughafen so sind… eher langweilig und auch der Flug an sich nach Bangkok war ereignislos und schnell vorbei. In Bangkok kannten wir uns ja schon aus und nahmen wieder den Touristenexpressbus in die Khao San Road – die Strasse, in der man alles kaufen kann und diesmal wollten wir moeglichst am gleichen Tag noch bis nach Koh Tao kommen! Nach einer kurzen Preisrecherche wirklich kein Problem: wir stellten unsere Rucksaecke im “Reisebuero” ab und gingen erstmal fruehstuecken… Danach liefen wir in die ganz normale Touristenfalle und liessen uns eine TukTuk-Stadtrundfahrt fuer 50Baht plus zwei “Shopbesuche” (der Fahrer bekommt einen 5l-Tankgutschein, wenn der abgelieferte Tourist mehr als ungefaehr 10min im Laden verbringt…) aufquatschen und los ging’s. Eigentlich war’s ganz lustig und wir hatten noch ein bisschen Kulturprogramm zum Abschied: die groesste Pagode Bangkoks (Golden Mountain, Name mal wieder Programm und man kann sogar einen 1qcm grossen Fetzen Blattgold kaufen, um ihn auf irgendeine Statue zu kleben… witzige Religion!!) und der Marmortempel, die wir beide auch von innen besichtigten; an der koeniglichen Residenz konnte man nur von aussen vorbei fahren und die Maschinenpistolen der Wachsoldaten bewundern, genauso wie uns auch die Tore der Kroenungshalle verschlossen bleiben werden, bis wir Aussenminister sind!

Nachdem wir unseren Fahrer hinter uns gelassen hatten (obwohl der uns fieserweise noch zu einem Nobelschneider gebracht hatte und unser Vorhaben, wirklich keinen Anzug zu kaufen sehr ins Wanken brachte!!!), gondelten wir mit dem oeffentlichen Expressboot noch ein wenig auf dem Fluss entlang und schlenderten schliesslich durch den Stadtpark (lecker, frische Mango!!!) zurueck zur Reiseagentur, wo auch schon der Fuehrer auf uns wartete und uns ueber 7 kleine Nebenstrassen zum Bus brachte.

Etwa 6h spaeter (mit Stopp 6,5h) wurden wir dann rausgeworfen und durften auf Reismatten im Schlafraum der Hafenstadt Chumphon weiter”ruhen”, bis wir unsanft geweckt den naechsten Bus bestiegen und Richtung Hafen weiterfuhren… endlich auf der Faehre! Doch die Ueberfahrt beanspruchte weitere 2,5h und so wurde es halb 10 bis wir endlich Inselboden betraten!

Mittlerweile haben wir aber eine nette Unterkunft und unseren Tauchkurs gebucht – morgen gibt’s dann einen entspannenden Schnorcheltag mit den Haien und ab uebermorgen duerfen wir dann unter Wasser… wir sind sehr gespannt und freuen uns richtig drauf, jetzt so einen “Strandurlaub” vor uns zu haben!

Leider ist Internet hier unverschaemt teuer und deshalb werden wir hier wahrscheinlich nicht so oft und ausfuehrlich schreiben… sorgt euch nicht, uns geht’s immer noch sehr gut, auch wenn wir mal ein paar Tage nichts von uns hoeren lassen sollten!!

Viele liebe Gruesse von der Schildkroeteninsel,

Frieda und Michi

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