Kreuzfahrt – Die Erste…

seit ca. 3h sind wir wieder zurueck von unserer ersten Kreuzfahrt und wieder in der lauten Stadt.

Aber mal von Anfang an:

7:08 Aufstehen, Sachen fuer die naechsten Tage in den kleinen Rucksack stopfen (nein, nein, wir brauchen maximal einen kleinen Tagesrucksack, Frieda, wir lassen den andern lieber hier….  – fataler Fehler!), auschecken und “Fruehstueck” – das ist definitiv eines der Dinge, die die Franzosen vergessen haben, hier zu lassen! Mit einem mulmigen Gefuehl liessen wir unsere grossen Rucksaecke in unserem “Hotel” im Gepaeckaufbewahrungseck unter der Treppe zurueck.. (ist aber noch alles da – haben wir gleich ueberprueft! ; )

Nach ca. 45 Minuten sinnloser Stadtrundfahrt um weitere Gaeste einzusammeln, sind wir noch zweimal an unserer Strasse vorbei, dann aber endlich los in Richtung Meer. Leider kam auch diese Busfahrt nicht ohne zufaelligen Zwischenstopp an einer der tausenden Behindertenwerkstaetten dieses Landes aus (wir haben da allerdings noch nie Behinderte gesehen!!) naja, knapp drei Stunden spaeter standen wir endlich in Halong City am Hafenbecken, gespannt, welcher der Kreuzfahrtdampfer wohl unser neues Zuhause sein wird. Kaum an Bord gings auch schon los – erfreulicherweise waren wir nur 14 Leute und hatten  somit genug vom Essen und jeder seine Sonnenliege.

Unser erster Stopp brachte uns zur wohl groessten Tropfsteinhoehle, die wir bisher gesehen haben! Und ganz in asiatischer Manier durfte man alles antatschen, es war ziemlich warm und hell da drin und wir gehen nicht davon aus, dass die Steine dort weitere 250Mio Jahre ueberleben werden. Sehr witzig auch, dass jeder zweite Stein in einer anderen quitschigen Farbe angestrahlt wird – aehnlich den Tempeln, Hauptsache bunt!

Ein paar Kilometer weiter durch die gigantische Karstlandschaft (wie auch immer der Kapitaen sich orientiert..) …

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… ankerten wir fuer den zweiten Programmpunkt: Kajaken im chinesischen Meer. Also runter vom Boot und rein ins Kajak, von dort aus auf eigene Faust weiter rund um die monstroesen Felsen, bis zu einer kleinen, durch einen hoehlenartigen Eingang abgeschlossenen Lagune. Von dort aus sprang ich mutig, wie ich bin, in gruen-truebes  Wasser um festzustellen, dass ich da gar nicht stehen kann!!! *HORROR*

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… Frieda hat das freundlicherweise dokumentiert! – Ein oder zwei Zuege weiter gings dem Sonnenuntergang entgegen wieder zurueck zum Mutterschiff – Zeit fuer Abendessen! Den Abend haben wir gemuetlich mit ein paar Bier und ein paar lustigen Leuten auf Deck ausklingen lassen.

Tag2: 7:30 wurden wir freundlicherweise zum Fruehstueck geweckt – “Raus aus den Kojen!!!” und legten ab zur groessten Insel der Bucht: CatBa Island.

Kurze Zeit drauf fanden wir uns wieder im dichten Dschungel des CatBa Nationalparks. Hier wurden wir einen beschwerlichen, steilen, undurchschaubaren, dampfend heissen Dschungelpfad auf einen der Berge der Insel (225m ueber NN) hoch gescheucht. Zerstoert aber gluecklich oben angekommen, waren wir des Ausblicks wegen ganz froh drum, es gemacht zu haben. So weit man schauen konnte, Lavagestein dicht bewachsen von Urwald – tolle Landschaft!

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Angekommen im Hotel, erstmal die drei Liter Fluessigkeitsdefizit ausgleichen – Sauna und Dampfbad sind nichts gegen Trekkingtour in Vietnam! Nach einer kurzen Staerkung gings gleich weiter nach MonkeyIsland (JA!! die heisst wirklich so! aber keinen Guybrush gefunden!) . Der Name ist Programm!

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Die kleine Insel hat nicht nur Aeffchen zu bieten, sondern auch einen kleinen Sandstrand, und da man hier auch im Wasser stehen kann, haben wir die Moeglichkeit genutzt fuer ein bisschen Planscherei! Nach getaner Arbeit wieder heim ins Hotel und Kraefte sammeln (schlafen) fuers Abendessen und -programm. Leider scheint das kleine Staedtchen aus nicht vielmehr als Hotels, Restaurants und Strand zu bestehen, so bliebs bei ein paar Bier an der Hafenpromenade.

Wie gewohnt Aufstehen um 7:30, “Fruehstueck” (was haben sich die Franzosen dabei gedacht?) und zurueck auf unser Boot. Auf der Rueckfahrt konnten wir die Landschaft nochmal auf uns wirken lassen, was aber leider mangels Sonne und Dank Wolken fast ein bisschen trostlos, aber mystisch war.

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Zurueck in Hanoi konnten wir wieder in unserem alten Hotel unterkommen, allerdings fuer einen Dollar mehr pro Nacht, dafuer nur ein Bett, aber keinen Schimmel mehr an der Decke - mit uns kann mans ja machen! ; )

Nicht ganz die Queen Mary II, wars eine tolle Erfahrung auf dem Boot zu uebernachten und eine einfach atemberaubende Landschaft! Froh den Trip gemacht zu haben, stuerzen wir uns jetzt ins Hanoier Nachtleben und suchen uns was zum Essen…

mit entspannten Gruessen,

Michael und Frieda

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