zwei Tage wach…
Liebe Freunde und daheimgebliebene Familie,
mittlerweile sind wir im Norden Thailands, in Chiang Mai angekommen. Der Weg dorthin war in erster Linie gepraegt von Schlaflosigkeit – aber chronologisch: nach einem entspannten Flug mit drei Filmen landeten wir puenktlich um 6 Uhr morgens in Bangkok (bei uns daheim ein Uhr nachts). Von dort brachte uns der altbekannte Airport Express fuer ueberteuerte 150 Touri-Baht (3,60Euro) in die Khao San Road – Ausgangspunkt der weiteren Reise und Standardstrasse fuer Touristen in Bangkok. Nach einem kurzen Fruehstueck mussten wir erstmal zwei Stunden rumschlagen, bis ueberhaupt ein Reisebuero aufmachte – Zeit genug einen gebrauchten Reisefuehrer zu erstehen, da wir unseren vergessen hatten… Unser Plan, im naechsten Reisebuero gleich den naechsten Bus nach Chiang Mai zu nehmen wurde gleich vom ersten Reisebuero ueber den Haufen geschmissen: Busse nur ueber Nacht. Ganz toll, also nur noch 8,5 Std bis zur Abfahrt! Hundemuede wie wir waren ueberlegten wir uns sogar, ein Stundenhotel zu nehmen aber das war dann doch ein bisschen zu abgestuerzt.
Also Alternativplan: Was kennen wir noch nicht in Bangkok und haben wir Lust, jetzt zu sehen?
Die Wahl fiel auf das Jim Thomson House: frueher mal Architekt in Amerika zog es den Jungspund nach dem Krieg wieder nach Thailand, wo er mehrere Thai-Haeuser zu einem zusammenbaute. War eigentlich echt huebsch und interessant, nur muede waren wir immer noch. Zur Motivation gingen wir ins MBK (Einkaufszentrum) und assen dort erstmal Mittag, dann noch ein bisschen Shop-seeing ;) und einen Donut… und in einen unglaublich abgefahrenen Laden, der uns vorerst den Schlafentzug vergessen liess. Dort konnte man alles kaufen, was man nicht brauchte und noch mehr. Wahnsinn, da wollen wir auch auf jeden Fall nochmal hin!
Endlich ging’s dann zurueck zum Reisebuero, kurz mal Gesicht waschen und ab in den Bus, der uns auch puenktlich halb sechs die besten Plaetze zur Verfuegung stellte. Sofort nach der Abfahrt waren wir auch schon eingeschlafen, schade nur dass wir noch viermal anhalten mussten – aus was fuer Gruenden auch immer. So kamen wir am naechsten “Morgen” halb sieben nach schlechtem Nachtschlaf und hungrig in Chiang Mai an, wurden mit Mini-Shuttles zu einem Provisions-Guesthouse gefahren und machten uns von dort auf zur Unterkunft unserer Wahl, die dann auch zufaellig ab elf Uhr ein Zimmer frei haben wuerde. Also schliefen wir nach einer heissen und wirklich notwendigen Dusche ein bisschen auf der Terasse, dann ging’s ins Zimmer und auch dort erstmal ins Bett.
Mittlerweile sind wir wach, haben uns schon drei Wats (Tempel) und vier tote, darin ausgestellte (aufgebahrt kann man nicht sagen, die sitzen da und eigentlich kann man sie anfassen, haben wir uns nur nicht getraut) Moenche gesehen und wollen uns jetzt den groessten und bekanntesten Tempel ansehen, bevor wir uns heute Abend eine Stunde Massage goennen, den morgigen Tag planen/buchen und dann frueh ins Bett gehen. Alles in allem sind wir sehr gut angekommen und fuehlen uns schon wieder wohl bei Fried rice with chicken und Spicy Papaya Salad with Seafood…
Ganz liebe Gruesse an euch treue Leser,
Frieda und Michi!
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