Grün, grün, grün sind all die ganzen Parks hier, grün, grün, …
Hallo und Herzlich Willkommen zurück!
Eigentlich war unser Plan heute mal früher aufzustehen, um mehr vom Tag zu nutzen. Nunja, letzendlich sind wir um halb eins zum Dunkin' Donuts marschiert, haben uns ein Frühstück to go geholt, um es genüsslich im benachbarten Central Park zu verspeisen. Park ist eigentlich gar kein Begriff...weit genug drinne im Grünen, könnte man auch denken, man befände sich im schönen Frankenland. Viele Jogger, viele Hunde, wunderschönes Wetter. Nach ca. einer Stunde spazieren gehen, haben wir uns in die nächste Subway gesetzt um heute Brooklyn zu erkunden.
Dort angekommen, ohne Stadtplan, nur mit Underground-Übersicht, haben wir trotzdem den Grand Army Place gefunden. Ein großer Triumphbogen, der uns direkt in den nächsten Park einlud. Heute war unser naturverbundene Idyllentag. Riesige Grünflächen übersäht mit Eichhörnchen, Spaziergänger und die sportliche Jugend.
Auf der anderen Seite wieder raus, zurück in die Stadt, sieht Brooklyn eigentlich aus wie Harlem, nur befahrener und belebter. Das doch sehr zielorientierte Durchirren brook's Straßen führte uns durch etliche Straßen mit heruntergekommenen Bürgersteigen, vorbei an leer stehenden Läden, zur Fulton's Street Mall. Eine ganze Straße voll mit Shoppingläden, entweder für Kinder, Damen oder Sportartikel. Ich habe mich Michi zuliebe zurück genommen und meinen Kaufzwang unter Kontrolle gebracht ;)
Kurz darauf hat der Herr auch ein Geschäft gefunden, in dem er 2 Hosen und ein Hemd ergattern konnte. Ganz anders als in Manhatten, wo jeder Angestellte nur so über dich herfällt, sobald es nur danach aussieht, dass du eventuell demnächst etwas suchen würdest, interessiert es in Brooklyn keinen Menschen ob und was du in seinem Laden kaufen wirst. Schon das zweite mal unterwegs in einer absolut "schwarzen" Gegend, kommt man sich gar nicht mehr all zu beobachtet vor.
Die Zeit vergeht viel zu schnell und es war schon an der Zeit sich auf den Weg zur Brooklyn Bridge zu machen, genauer zum Fulton Landing Park, von wo aus man den schönsten Blick auf die Brücke mit der Skyline von Manhatten hat. Schon etliche Fotografen versammelten sich an dem lauschigen Plätzchen und viele folgten noch. In den USA kann man ja zusehen, wie es von Minute zu Minute immer dunkler wird und so drückten wir alle 3 Minuten eine Stunde lang aufs Knöpfchen um hoffentlich DAS perfekte Bild bekommen zu haben :)
Auf den Rückweg auf die andere Insel noch eine heiße Schokolade von unserem Freund Starbucks und rein in die U-Bahn. Eigentlich wollte ich bei der Gelegenheit noch in Chinatown vorbei und mir doch noch die Tasche zu kaufen, die ich vor ein paar Tagen schon mal gesehen habe, aber aufgrund des doch relativ "hohen" Preises nicht gekauft hab, zu holen. Leider waren wir schon zu spät dran und die Chinesen haben um 8 schon den Gehweg hochgeklappt. Komm ich eben wann anders wieder.
Um den angebrochenen Abend noch abzurunden sind wir weiter zum Rockefeller Center, um New York auch noch von oben zu sehen und zu fotografieren, wenn die Ausrüstung eh schon dabei ist.
Tolle Aussicht! Windig, aber immer noch genauso schön wie in Erinnerung! War auch nicht anders zu erwarten, wenn man auf dem --Center of the Universe-- steht, wie der Herr im Vorstellungsvideo so schön sagte :D
Mit nem Mordshunger haben wir uns vor dem Nachhauseweg noch schnell beim Times Square $20-Nudeln reingedrückt, um danach unsere toten Füße in die Upper East Side zu schleppen. Dennoch tapfer haben wir jetzt noch den Eintrag für euch geschrieben und haun uns jetzt ins Bett :)
Gute Nacht Nimmerland,
bis morgen!
im Zeichen des $$$
puuhh... zwei ekzesive Tage nur Shopping! : )
Gestern sind mal zu einer Zeit aufgestanden, zu der wir auch noch Frühstück hier im Hostel bekommen... das ist zwar weder gut, noch unterhaltsam, aber hat den entscheidenden Vorteil, dass es a) hier im Haus ist und somit schnell, b) umsonst und c) muss man spätestens um 8:15 da sein, sonst sind nur noch vertrocknete Toasties da, der Kaffee ist leer und von frischem Obst will ich gar nicht erst anfangen!
Als das erfolgreich hinter uns gebracht war, gings los nach downtown - großer Plan: shopping! Angefangen hat alles in SOHO und zwar am Apple-Super-Store... für frische fanatics wie mich ein absolutes MUST-SEEN! (wird nur noch getoppt vom Apple-main-store an der Fifth Avenue - der ist so richtig krass! ; )
Da wir eh grad in der Gegend waren, haben wir versucht für die Blueman Group noch Studententickets zu bekommen - leider haben die diese Woche nicht so recht Lust auf show, deswegenb fallen 3 der 5 shows aus und es gibt nur noch Karten an der Abendkasse - somit wird sich wohl erst morgen/übermorgen zeigen, ob sie den ultimativen Vergleich mit Berlin standhalten werden.
Im Endeffekt haben wir uns den gesamten Vormittag/Mittag und Nachmittag in SOHO von einem Store zum nächsten treiben lassen - wenn man was wirklich gut machen kann in NewYork, dann shoppen! ; ) Zum Abend hin, sind wir dann nach Chinatown (billige T-Shirst kaufen, Essen gucken...).
Das spannende an Chinatwon ist sein plötzlicher Umschwung von Touristen Attraktion zur Stadt in der Stadt. Bevor wir uns versahen waren um uns nur noch Asiaten und ausschließlich chinesische Läden, die auch ihre Waren nur noch in chinesischen Schriftzeichen auszeichnen (wahrscheinlich kann man auch in Yen zahlen)!
An der Stelle, an der die Manhattan Bridge wieder in Stadt läuft sind die Straßen nach oben verlagert - und wenn man dort drunter steht und um einen herum nur noch Asiaten, mit kleinen Essenswagen und hunderten von Menschen auf der Straße, ist der Unterschied zu Bangkok eigentlich nicht mehr zu spüren... WOW!
Der Tag heute ging in etwa so loß wie der gestrige, mit dem Unterschied, dass wir nicht bis nach downtown durchgefahren sind, sondern bereits auf Höhe der 60. Straße raus sind. Erstes Ziel LEVIS Store und der größte Abercrombie and Fitch Store an der Fifth Avenue - beides zwar beeindruckend, beides aber preislich eher ernüchternd... : ( Schonmal in der Gegend haben wir die "wichtigen" Sachen auch noch mit erledigt: Rockefeller Center, Apple Main Store, Trump Tower (mann, der Junge hat Geld!), Manolo Blahnik, GUCCI und wie sie alle heißen... da merkt man ziemlich schnell, das man gerade in der Mode Metropole der Welt ist! Damit Kultur nicht zu kurz kommt noch einen schnellen Abstecher in die St. Patricks Cathedral gemacht und festgestellt, dass katholische Kirchen rund um die Welt dann doch irgendwie gleich aussehen... man möge uns diese Aussage verzeihen, aber so richtig was besonderes wars nicht! ; )
Deutlich fesselnder war da eher B&H Photo in der 34. Straße... fest in jüdischer Hand ist das wohl das "wichtigste" Fotografen-Mekka der Vereinigten Staaten! Theresa hat endlich einen orthodoxen Juden englisch sprechen hören und ich hab die ein oder andere Erledigung machen können... hach, wenn man doch nur unendlich viel Geld hätte! *lach*
Für abends hatten wir ja eine Reservierung für Kate Clinton im Gotham Comedy Club - witziger Weise brauchten wir diese gar nicht, weil wir in der Warteschlange ein schwules Banker-Pärchen (Eivind und Jeremia - haben ihre Karte! ; ) kennen gelernt haben, die zufällig noch zwei bereits bezahlte Tickets übrig hatten und uns kurzerhand einluden. Lustig war, dass sie um einiges gesprächiger wurden, als sie mitbekommen haben, dass wir keineswegs in unserem honeymoon unterwegs, sonder Geschwister sind! *g* und obwohl ich bei der unauffällig, subtilen Frage "are you gay?" mit einem trockenen "NO!!!" geantwortet hab, haben sie dennoch unsere Getränke gezahlt. Doch damit war die Spendierlaune NewYorks noch nicht gestillt - im anschluß an den Abend sind wir zu unserer Geheim-Tipp-Pizzeria (Maffei) und haben da drei Stück Pizza und Getränke bekommen - for free! Doch kurz noch zurück zu "Hilarity Clinton": obwohl wir ihre warm-up Frau (sozusagen die Vorband im comedy) deutlich besser verstanden und auch lustiger fanden, glaube ich, dass Kate Clinton eine wirklich coole Komödiantin ist - leider haben wir viele Jokes nicht verstanden, weil wir leider ein Karen Wilson nicht von einer Katrin Hunter untescheiden können - wir sind leider nicht ganz so fit, was amerikanische Politik anbelangt, aber ihre Art über Politik, Schwule und Lesben, oder fundamentale Christen her zu ziehen war selbst für uns durchschnitts Europäer sehr unterhaltsam.
Den Abend haben wir mit einer romantischen Taxifahrt zum Timesquare mit anschließendem Nachtbummel bei taghell erleuchteten Straßen ausklingen lassen. Ein kurzes Fachgespräch mit zwei EMTs (=Emergency Medical Technicans) und Besichtigung eines amerikanischen Rettungswagens - dann noch schnell ins HardRock Cafe, das obligatorische T-Shirt gekauft und ab nach Hause... bevors noch gefährlich wird auf NewYorks Straßen! ; )
Fazit: nach nicht mal einer Woche haben wir bereits vier NewYorker Freunde - WE TRUELY LOVE THE BIG APPLE!
best wishes,
mike 'n terry
keep on running every day…
so, heute mal ein "zweitages" update!
Samstag haben wir erstmal lang geschlafen.... naja, lang heißt in dem Fall 7h, also bis um 12:00! : ) Danach gings zum ersten Geheimtipp: Maffei Pizza (688 Ave of the Americas, Ecke 22nd ST)... ein winziger, etwas ecklige, unscheinbarer Schuppen an der Straße, aber mit Pizzen, die bisher dagewesene amerikanische getoppt haben! Wunderbar dick belegt, mit breitem Rand.... TOP... das Frühstück der Champions!
Weil wir eh schon in der Gegend waren, haben wir uns Karten reservieren lassen für Dienstag Abend - Hilarity Clinton - Stand-up Comedy im "Gotham Comedy Club"... man darf gespannt sein. Auf youtube kann man mal ein bisschen rein hören. Es scheint so, als wäre es auch für durchschnittliche Mitteleuropäer zu verstehen.
Irgendwie hatten wir noch nicht genug von unserm Lauftraining, also sind wir den Rest des Tages planlos durch mid-town Manhattan geirrt... aber wie immer in dieser Stadt ist nichts umsonst: Wir waren in der Manhattan Mall (wird leider grad umgebaut), haben im Korean Quater den Nationalfeiertag (?) der Koreaner miterleben dürfen und Theresa hat sich in so ner Boutique direkt am Empire state Building rumgetrieben.... etwa 500$ und 1h später haben wir uns dann auf den Weg gemacht zu unserem zweiten Gehimtipp:Caracas Arepa Bar im East Village (1st Ave Ecke 7st Street). Ich zumindest kannte Arepas noch nicht, wems auch so geht: es handelt sich kurzgefasst um "Mini-Döner"... verschieden gefüllt und belegt. Der Laden ist so gut, dass Leute in Kauf nehmen, sich 1,5h davor zu stellen und zu frieren. Wir dagegen haben die Zeit damit überbrückt nochnmal in unserer Lieblingsbar vorbei zu schauen - Simones - um dort ein "illegales" Bier zu trinken! ; )
Das wars zum Samstag - Sonntag ging deutlich spektakulärer los: Frühstück im "Barking Dog" - gleich die Straße runter. Herrlich amerikanisch: Pancakes für vier,zwei Block Butter und etwa ein halber Liter Ahornsirup... dazu"free-refill" Kaffee - das reichte uns weit über die Mittagszeit hinaus! : ) Gut gestärkt haben wir es gewagt mit der U-Bahn nach Harlem zu fahren. Das ist der wohl schwärzeste Stadtteil in den ganzen USA - naja, von Alabama mal abgesehen. Zu sehen gabs mal eine andere Seite von Manhattan - nicht so protzig, nicht so aufgeräumt, nicht so hoch gebaut - dafür mit Ratten, kleinen Tante Emma Lädchen und leer stehenden Blocks.
Um ganz in Stimmung zu kommen haben wir uns todesmutig in einer kleinen Seitenstraße in eine "Kirche" getraut. Nur das diese Kirche den Charme einer Turnhalle ohne Fenster hatte - dafür haben die Jungs und Mädels gerockt, was das Zeug hält. Wir haben zwar nur 20 Minuten dort verbracht, aber es hatte den Anschein, ihr Gottesdienst besteht wirklich NUR aus Gospelsongs und "we praise the Lord" Gebrüll.... ^^ Wir wurden sehr herzlich begrüßt... mit Handschlag und so.... und waren gerade für die kleinen "Gemeindemitglieder" das highlight des Gottesdiensts!
Wir haben uns letzte Woche ein 7-tages unlimited Metro-Ticket (naja, Theresa zwei) gekauft - und das muss natürlich genutzt werden; so sind wir vom Nordende der Insel zum Südzipfel gefahren - zur Wall Street. Das war nebenbei bemerkt wohl auch der größte kulturelle und finazielle Schritt, den man auf der kleinen Insel hier machen kann.
Eine Hochzeit direkt am Stock Exchange und die Baustelle am Ground Zero waren neben dem McDonalds direkt an der Wall Street und dem dazu gehörigen Monster-Mittags-Burger waren wohl so die Highlights... natürlich haben wir das Touri-Prgramm nicht machen können, ohne das Customs House, den Börsen-Stier und den Battery Park zu sehen! Eigentlich hatten wir uns den Trip zur Liberty für einen schöneren Tag aufgehoben, aber als wir so die Küstenpromenade entlang schlenderten brach der Himmel auf und die Wolken verschwanden.... ein Zeichen des Himmels: ab zur Staten Island Ferry!
Dort angekommen ist uns etwa 10 Minuten zu spät klar geworden, dass es auf Staten Island leider nichts zu sehen oder zu tun gibt - somit war dann unsere Fähre zurück schon weg und wir haben die Wartezeit am Pier überbrückt. An einem kleinen Kiosk wurden wir aufs übelste abgezockt - ein kleiner Inder verlangte für ein kleines Wasser und zwei Postkarten umgerechnete 25 Euro (naja, fast) ... damit ging unsere Antipathie gegenüber Inder los.... zurück in Manhattan wurden wir am Pier 17 von etwa 20.000 mehr Indern begrüßt.... die Woche ist scheinbar "week of asian minorities" - der ganze Pier war voll von Essensständen (lecker Indisch *würg*) und harmonischer indischer Musik in 160db... zur Entschädigung haben wir zumindest den ersten Abercrombie and Fitch Store gefunden und uns durch ausgiebiges Geld ausgeben für die Strapazen entlohnt. ; )
Zum Schluß noch unseren letzten Geheimtipp des Tages: Steak essen kann man hier WIRKLICH gut: Ottomanelli (1424 Lexington Avenue, zwischen 93rd und 94th Street) -16oz (ca. 420g) Steak zu 16$... uff
Mit voll gestopften Grüßen,
Michael und Theresa
NewYork Marathon?
puuhhh.... was für ein "erster" Tag!
Heute sind wir etwa 42,195km gelaufen - 98% davon im MoMA auf und ab... ; ) Aber was soll ich sagen: es hat sich gelohnt! Wir haben wohl Werke von so ziemlich jedem "wichtigen" Künstler der letzten 200 Jahre gesehen - manchmal mehr, manchmal weniger beeindruckend. Was aber auf jeden Fall hängen geblieben sind... Miro und sein ständiges Durchbrechen von klaren einfachen Flächen, naive kindliche "Schmiererei"; Dali mit seiner wahnsinnigen Detailverliebtheit - oh mann.. die "Beständigkeit der Erinnerung" und das Portrait seiner Frau Gala Dali waren wirklich HAMMER!
Aber dann waren da noch Kadinsky, Monet, Picasso (-> die Bilder im Stil des Kubismus hatte ich vorher noch nie gesehen, aber mann mann mann....^^), dann noch van Gogh und die Sonderausstellung zum Theman Zwielicht, Dämmerung und Nacht. Es warbesonders interessant zu sehen, wie tief er sich in ein Thema"eingearbeitet" hat und wieviel Zeit, Mühen, Hingabe, Vorbereitung und Skizzen/Versuche es gebraucht hat, bis er zufrieden war mit seinem Werk - hat sich aber auch gelohnt! ; )
Nicht zu vergessen tolle "Newcomer" wie Robert Rauschenberg und sein Werk "Rebus", aber auch die klassisch bescheurten Sachen wie "Red Bird " von Agnes Martin.
Achso, und für unsere Frau Mama haben wir uns etwa 18Minuten lang Monets Seerosenteich angeschaut - so 100% sind wir hinter die Genialität dieses Werkes nicht gekommen - beieindruckend wars dennoch - ich mein, das Bild ist 3mal 5m auf 3m! ; )
Beinnahe hätte ich Theresa verheiratet... naja, eigentlich hatte ich gar nicht damit zu tun, aber das Jagdverhalten amerikanischer Midvierziger macht scheinbar auch vor unschuldigen Touri-Mädels nicht halt - selbst Ausflüchte wie "ich bin nur kurz zu Besuch hier" und "mein Bruder wartet da drüben auf mich" haben zumindesteine"Einladung" zum Mittagessen (am besten wohl bei ihm im Penthouse . nackt) oder Dinner nicht abwenden können - ich glaub aber, sie geht nicht hin! ; ) An dieser Stelle: Sorry Ken, try again in 15 years.
Zum Mittagessen gabs dann die ersten richtigen Burger! Oh mann.... das war zwar nur "applebees", aber mann, was ein Burger! Etwa so groß wie ein Gymnastikball und so kalorienreich wie 4 Liter Eiscreme, aber auch so gut, dass man selber mit Pfeil und Bogen auf Burgerjagd gehen würde - drüben in Burgerland...
Abends, nachdem wir etwa 14 Minuten Zeit hatten, mal so richtig die Beine hoch zu legen und zu entspannen gings weiter ins nächste Museum - diesmal aber zum Feiern -> firstfridays im Guggenheim Museum. Dummerweise sehen die Amerikaner das mit den Freitagen nicht so eng, und so ist die Party aus nicht ersichtlichem Grund ausgefallen... Gut jedoch war, dass wir nicht die einzigen blöden Touris waren, die enttäuscht vor verschlossenen Türen standen. Also gut, Alternativplan... zurück ins Hostel, Stadtplan und Metrokarte geholt und ab ins "Village" - das bezeichnet den Bereich von der 14ten Straße an südwärts zwischen 1. und 3. Avenue. Das ist wohl der"verruchte" Teil der Stadt... eine Bar neben der anderen. Nach ein bisschen Suchen und dem ein oder anderen Fehlversuch haben wir auch eine gefunden, die das mit diesem unverständlichem "ab 21" nicht gar so ernst nimmt. Gelandet sind wir im Simone, eine putzige, viel zu laute Wein und Cocktailbar ganz im Moulin Rouge Style. Ziemlich betrunkene und damit ZIEMLICH peinliche amerikansische Midzwanziger haben uns eine gute Brücke gebaut zu einer witzigen Bekanntschaft: Ein Neurochirurg und eine Krankenschwester -live aus NewYork- er Mitte Dreißig, kommt aus Deutschland... ne, sogar aus Erlangen.. noch besser: hat in der Luitpoldstraße noch eine Wohnung! ; ) Und sie Mitte zwanzig - Amerikanerin, spricht fließend Deutsch und ist seit etwa 2 Monaten in NewYork. Das hat uns zu ein paar tollen Insidertipps und einem echt witzigen Abend verholfen. So wurde aus unserem Plan "ein Cocktail und so gegen 1 wieder heim" noch zwei Bier, Frühstück und ins Hostel um halb5... man verzeihe uns also, dass es unser update erst jetzt gibt... nach ein paar Stunden Schlaf.
Für heute steht erstmal gar nichts auf dem Programm... wir suchen uns mal was zum Essen und schauen, wohin uns die Stadt so treibt,... das Wetter würde gut zum CentralPark passen - im Moment ist es betont warm in der Stadt für Anfang Oktober.
Mit geschwollenen Füßen,... äh und lieben Grüßen,
Michael und Theresa
upper east side!
sodele... mittlerweile ist es hier in NewYork auch schon 22:30 und wir sind seit 24h auf den Beinen (gefühlte 48! ; )...
Mein Flug von London in die USA habe ich ganz entspannt zwischen einer jungen Mutter, ihrer 3 jährigen Tochter auf der einen Seite und einer Ur-klassischen-jüdischen Familie (so mit schwarzem Hut, Mantel und lockigen Kotletten) ebenfalls mit Nachwuchs im einstelliegn Altersbereich auf der anderen Seite! -> ergo: mit Ausruhen oder gar Schlafen war nicht sooo viel.
Beruhigend aber, dass es meiner Schwester nicht sehr viel besser erging: 9h Sitzplatz direkt vor einem netten Herren mit einem BMI jenseits der 30... hatte eine gratis Rückenmassage zur Folge.. : (
Im Großen und Ganzen haben wir aber die Reise hier her gut überstanden, uns bis jetzt nicht verlaufen, wurden nicht überfallen und haben sogar unser Hostel auf direktestem Wege gefunden.
Unser Zimmer - heißt "im Prospekt" noch Private Suite mit eigenem Bad - in Echt ist es 11qm mit Duschkabine mitten im Raum und durch eine Schiebetür abgetrenntem Klo... naja, zumindest ist es sauber und wir haben keine "Mitbewohner". Hoffentlich hält das Frühstück, was die Beschreibung verspricht...
Morgen gehts tagsüber ins MomA (www.moma.org) und Abends auf unsere erste Party! Firstfridays Event im Guggenheim Museum - mal sehen, ob wir Resl da rein geschmuggelt kriegen... ansonsten schauen wir uns halt die Brookyln Bridge bei Nacht an.
Soviel mal als schneller Status.
Bilder gibts frühestens morgen Abend,
Grüße übern Teich,
Michi und Resl
auf gehts in die andere Richtung…
Der letzte große Trip hat mich/uns weit in den Osten getrieben - diesmal kommt der Wind aus anderer Richtung.
Morgen früh geht es los mit dem Zug nach Hamburg, dort in den ersten Flieger nach London um dort den großen Teich zu überqueren - Endziel: The BigApple!
Nach langem hin und her freu ich mich umso mehr, dass es letztendlich doch noch funktioniert hat, mit meiner Lieblingsschwester auf Reise zu gehen. Es werden zwar keine zwei Monate, aber vollgepackte 8 Tage in DER Metropole in den USA. Und genau diesen Anlaß hab ich genommen meine Seite wieder zu aktivieren. Zumindest für mich hab ich so eine schöne Reisedokumentation - und vielleicht interessiert es ja auch den ein oder anderen da draußen, wie wir NewYork erleben.
Ich will gar nicht mehr viel schreiben - muss schließlich auch noch packen! ; )
Bis morgen Abend dann... den nächsten Beitrag schreib ich dann hoffentlich schon aus dem Central Park!