keep on running every day…
so, heute mal ein "zweitages" update!
Samstag haben wir erstmal lang geschlafen.... naja, lang heißt in dem Fall 7h, also bis um 12:00! : ) Danach gings zum ersten Geheimtipp: Maffei Pizza (688 Ave of the Americas, Ecke 22nd ST)... ein winziger, etwas ecklige, unscheinbarer Schuppen an der Straße, aber mit Pizzen, die bisher dagewesene amerikanische getoppt haben! Wunderbar dick belegt, mit breitem Rand.... TOP... das Frühstück der Champions!
Weil wir eh schon in der Gegend waren, haben wir uns Karten reservieren lassen für Dienstag Abend - Hilarity Clinton - Stand-up Comedy im "Gotham Comedy Club"... man darf gespannt sein. Auf youtube kann man mal ein bisschen rein hören. Es scheint so, als wäre es auch für durchschnittliche Mitteleuropäer zu verstehen.
Irgendwie hatten wir noch nicht genug von unserm Lauftraining, also sind wir den Rest des Tages planlos durch mid-town Manhattan geirrt... aber wie immer in dieser Stadt ist nichts umsonst: Wir waren in der Manhattan Mall (wird leider grad umgebaut), haben im Korean Quater den Nationalfeiertag (?) der Koreaner miterleben dürfen und Theresa hat sich in so ner Boutique direkt am Empire state Building rumgetrieben.... etwa 500$ und 1h später haben wir uns dann auf den Weg gemacht zu unserem zweiten Gehimtipp:Caracas Arepa Bar im East Village (1st Ave Ecke 7st Street). Ich zumindest kannte Arepas noch nicht, wems auch so geht: es handelt sich kurzgefasst um "Mini-Döner"... verschieden gefüllt und belegt. Der Laden ist so gut, dass Leute in Kauf nehmen, sich 1,5h davor zu stellen und zu frieren. Wir dagegen haben die Zeit damit überbrückt nochnmal in unserer Lieblingsbar vorbei zu schauen - Simones - um dort ein "illegales" Bier zu trinken! ; )
Das wars zum Samstag - Sonntag ging deutlich spektakulärer los: Frühstück im "Barking Dog" - gleich die Straße runter. Herrlich amerikanisch: Pancakes für vier,zwei Block Butter und etwa ein halber Liter Ahornsirup... dazu"free-refill" Kaffee - das reichte uns weit über die Mittagszeit hinaus! : ) Gut gestärkt haben wir es gewagt mit der U-Bahn nach Harlem zu fahren. Das ist der wohl schwärzeste Stadtteil in den ganzen USA - naja, von Alabama mal abgesehen. Zu sehen gabs mal eine andere Seite von Manhattan - nicht so protzig, nicht so aufgeräumt, nicht so hoch gebaut - dafür mit Ratten, kleinen Tante Emma Lädchen und leer stehenden Blocks.
Um ganz in Stimmung zu kommen haben wir uns todesmutig in einer kleinen Seitenstraße in eine "Kirche" getraut. Nur das diese Kirche den Charme einer Turnhalle ohne Fenster hatte - dafür haben die Jungs und Mädels gerockt, was das Zeug hält. Wir haben zwar nur 20 Minuten dort verbracht, aber es hatte den Anschein, ihr Gottesdienst besteht wirklich NUR aus Gospelsongs und "we praise the Lord" Gebrüll.... ^^ Wir wurden sehr herzlich begrüßt... mit Handschlag und so.... und waren gerade für die kleinen "Gemeindemitglieder" das highlight des Gottesdiensts!
Wir haben uns letzte Woche ein 7-tages unlimited Metro-Ticket (naja, Theresa zwei) gekauft - und das muss natürlich genutzt werden; so sind wir vom Nordende der Insel zum Südzipfel gefahren - zur Wall Street. Das war nebenbei bemerkt wohl auch der größte kulturelle und finazielle Schritt, den man auf der kleinen Insel hier machen kann.
Eine Hochzeit direkt am Stock Exchange und die Baustelle am Ground Zero waren neben dem McDonalds direkt an der Wall Street und dem dazu gehörigen Monster-Mittags-Burger waren wohl so die Highlights... natürlich haben wir das Touri-Prgramm nicht machen können, ohne das Customs House, den Börsen-Stier und den Battery Park zu sehen! Eigentlich hatten wir uns den Trip zur Liberty für einen schöneren Tag aufgehoben, aber als wir so die Küstenpromenade entlang schlenderten brach der Himmel auf und die Wolken verschwanden.... ein Zeichen des Himmels: ab zur Staten Island Ferry!
Dort angekommen ist uns etwa 10 Minuten zu spät klar geworden, dass es auf Staten Island leider nichts zu sehen oder zu tun gibt - somit war dann unsere Fähre zurück schon weg und wir haben die Wartezeit am Pier überbrückt. An einem kleinen Kiosk wurden wir aufs übelste abgezockt - ein kleiner Inder verlangte für ein kleines Wasser und zwei Postkarten umgerechnete 25 Euro (naja, fast) ... damit ging unsere Antipathie gegenüber Inder los.... zurück in Manhattan wurden wir am Pier 17 von etwa 20.000 mehr Indern begrüßt.... die Woche ist scheinbar "week of asian minorities" - der ganze Pier war voll von Essensständen (lecker Indisch *würg*) und harmonischer indischer Musik in 160db... zur Entschädigung haben wir zumindest den ersten Abercrombie and Fitch Store gefunden und uns durch ausgiebiges Geld ausgeben für die Strapazen entlohnt. ; )
Zum Schluß noch unseren letzten Geheimtipp des Tages: Steak essen kann man hier WIRKLICH gut: Ottomanelli (1424 Lexington Avenue, zwischen 93rd und 94th Street) -16oz (ca. 420g) Steak zu 16$... uff
Mit voll gestopften Grüßen,
Michael und Theresa